Das Anthropozän

 

 

Es liegt nicht am Klima

Europa: Viele Vögel sterben aus · Brasilien: Regenwald-Vernichtung stärker als je zuvor · Europa: Luftqualität besser – trotzdem noch Hunderttausende Tote · Internationale Klimakonferenz Glasgow: dürre Ergebnisse · Alpen: Gletscherschwund 2020 geringer, aber anhaltend

Es liegt ganz allein an uns – an jedem Einzelnen
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Es ist fünf nach Zwölf – wegsehen zwecklos. Doch noch immer wird von Vielen die auch durch eigenes Verhalten fortschreitende gedankenlose Zerstörung unserer Lebensgrundlagen kleingeredet oder ignoriert. Allzu Wenige sind bereit, das eigene Verhalten kritisch zu hinterfragen oder gar zu ändern, ihren Lebensstil so nachhaltig einzurichten, dass sich unser Planet von uns wieder erholen kann und wir im Einklang mit ihm leben können. Jahr für Jahr verbrauchen wir mehr Ressourcen, als die Erde wieder zu generieren vermag. Wir nennen es Wohlstand – es ist ein Wohlstand zu Lasten nachfolgender Generationen. Wie sehr wir auf Kosten unserer Kinder leben, lässt sich mit dem sog. Ökologischen Fußabdruck bemessen. Der von der Organisation Global Footprint Network errechnete „Earth Overshoot Day“ (Erdüberlastungstag) findet von Jahr zu Jahr früher statt:

Im Jahr 2021 werden seit dem 30. Juli mehr Ressourcen durch die Menschheit verbraucht,
als die Erde auf natürliche Weise wieder reproduzieren kann.

Ein Jahr zuvor lag dieses Datum noch am 23. August. Seit langem warnen Wissenschaftler vor heraufziehenden Katastrophen und unmittelbar bevorstehenden „Points of no Return“, sog. Kipppunkten etwa beim Klimawandel oder beim Artenschwund, finden aber kaum Gehör. Einige Kipppunkte, an denen fatale Entwicklungen nicht mehr zu stoppen sind, wurden bereits erreicht.

In den wenigen erdgeschichtlichen Sekunden seiner Existenz ist es dem Menschen in kurzer Zeit gelungen, eine Verwüstung zu hinterlassen, wie sie allenfalls am Ende der Kreidezeit zum Aussterben der Dinosaurier und vieler anderer Arten führte. Diesmal ist es nicht etwa ein Meteoriteneinschlag, diesmal sind die bevorstehenden Katastrophen menschengemacht, schickt die Menschheit sich an, den Planeten unbewohnbar zu machen. Doch wir haben nur diese eine Erde.
Es ist der Beginn des Anthropozäns – ein wohl letzter erdgeschichtlicher Abschnitt, der zwangsläufig auch zum Artensterben des Zweibeiners führen wird. Denn ungezügeltes Wachstum – insbesondere das der Bevölkerung – und Ausbeutung der knappen Ressourcen müssen unweigerlich zum Kollaps führen.

Diese Entwicklung wird hier dokumentiert, es ist die Chronologie eines Untergangs – die Chronologie des Anthropozäns. leer


Wenn Sie der Meinung sind, diese Website könnte vielleicht den einen oder anderen zum Nachdenken bewegen:
Verlinken Sie diese Seiten gern und informieren Sie Ihren Freundes- und Bekanntenkreis darüber.
www.anthropozaen.net

 

 


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